Sommerprogramm

Das aktuelle Sommerprogramm erscheint im Frühjahr 2020.

Die Tagesfahrten am 13. Juni und am 12.September sowie die mehrtägige Exkursion vom 2.-4. Juli finden nicht statt. Wir bitten dafür um Verständnis.

Tagesfahrten

Sa., 16.05.
Ab 8:30 Uhr

ABGESAGT

Maria Hildebrandt
Fahrt in den Lechrain
Oberigling
war Hofmark, seit 1611 im Besitz der Patrizierfamilie Donnersberg. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist in ihrer barocken Ausstattung geprägt von der Maria- Trost-Bruderschaft, die zusammen mit den Hofmarksherren Bau- und Renovierungen finanzierte. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Unterigling, ein Neubau von 1748, besitzt einen Freskenzyklus zum Leben des Kirchenpatrons vom Augsburger Maler Johann Georg Lederer, die Altäre stammen vom Landsberger Kistler Johann Georg Nieberle.
Die spätgotische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Prittriching erhielt Mitte des 18. Jahrhunderts eine qualitätvolle Rokoko-Ausstattung mit Werken von F. X. Feichtmayr, Johann Anwander, F. X. Schmädl und Joh. Georg Bergmüller.
Zur Frauenkirche gelangt man durch den sog. Spatzenturm, Teil der mittelalterlichen Friedhofsbefestigung. Die Kirche Unser Liebe Frau wurde 1730/40 barockisiert und hat eine eigenwillige Stuck-Dekoration aus der Schmuzer-Werkstatt. Die Altäre entstanden um 1700 in Zusammenarbeit mit dem Landsberger Bildhauer Lorenz Luidl.
Egling an der Paar.
Die Pfarrkirche St. Vitus wurde 1769-73 von Franz Anton Kirchgrabner unter Einbeziehung älterer Bauteile errichtet. Der Münchner Hofmaler Christian Winck malte 1773 die Deckenfresken mit Szenen aus dem Leben des hl. Vitus. Ausstattung: F. X. Schmädl, Lorenz Luidl und die Türkheimer Kunstschreiner-Werkstatt.

Sa., 13.06.
Ab 10:00 Uhr

ABGESAGT

Dr. Anna-Laura de la Iglesia
Führung durch die Ausstellung "Tugendhaft. Neue Zeiten - Alte Werte?" im Kloster Beuerberg sowie Besichtigung mehrerer Kirchen in der näheren Umgebung.

Die Friedhofs- oder Marienkirche in Beuerberg war bis zur Säkularisation die Pfarrkirche des Ortes. Die eindrucksvoll gelegene Kirche von Holzhausen am Starnberger See, ein im Kern gotischer Bau mit barocker Ausstattung, gehörte ebenfalls zum Augustiner- Chorherrenstift Beuerberg. Die einsam gelegene Kirche St. Vitus in Staudach besitzt einen spägotischen Schnitzaltar und ist normalerweise nicht zugänglich.
Kommen Sie bitte sehr pünktlich, da der Bus um diese Zeit voraussichtlich nicht parken, sondern in der 2. Reihe nur kurz halten kann.

Sa., 01.08.
Ab 8:00 Uhr

Dr. Alexander Heisig
Kirchen im ehemaligen Stiftsgebiet von Beyharting

Im Gebiet des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts Beyharting nahe Bad Aibling hat sich eine Vielzahl bedeutender größerer und kleinerer Sakralbauten erhalten, die ihre Errichtung und Ausstattung dem Stift verdanken. Bis zur Säkularisation 1803 von Beyharting betreut, sind sie heute durch den Pfarrverband Tuntenhausen wieder eng miteinander verbunden. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele von ihnen restauriert und mit anspruchsvollen liturgischen Neuausstattungen in zeitgemäßer Form ergänzt.
Den Auftakt bildet das beeindruckende Ensemble des Stifts Beyharting. Neben der von Johann Baptist Zimmermann 1730 barockisierten Stiftskirche mit ihrer liturgischen Neuausstattung von Stephan Huber sind auch der selten zugängliche, mittelalterliche Kreuzgang mit seiner manieristischen Ausmalung, die Sakristei, der Kapitelsaal und die kleine Schatzkammer zu sehen. Weiter führt uns der Weg in die Pfarrei Schönau mit der spätbarocken Pfarrkirche von 1723 (liturgische Ausstattung Matthias Larasser) und der kleinen spätgotischen Filialkirche von Hohenthann (liturgische Ausstattung Werner Mally). Schließlich steht die prächtige, jüngst renovierte Wallfahrtskirche von Tuntenhausen auf dem Programm. Seit 1226 dem Stift Beyharting inkorporiert, zählt Tuntenhausen zu den ältesten Marienwallfahrten Altbayerns und besitzt einen der qualitätsvollsten Kirchenbauten des beginnenden Barock in Altbayern. Auch in diesem inhaltlich wie architektonisch überaus anspruchsvollen Raum konnte eine liturgische Neuausstattung realisiert werden (Matthias Larasser und Hanns-Martin Römisch), die in besondere Weise deutlich macht, dass Bestehendes und Neues zu beider Vorteil in Einklang gebracht werden können.

Sa., 12.09.
Ab 8:00 Uhr

ABGESAGT

Dr. Norbert Jocher
Residenz und Stiftskirche in Kempten

Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ der damalige Fürstabt Roman Giel von Gielsberg eine Klosteranlage mit Kirche errichten, die in ihrer Monumentalität und Innovation der Stiftsanlage ein Zeichen machtpolitischer Bedeutung setzte. Der Bau der Stiftskirche St. Lorenz wurde 1652 unter dem Vorarlberger Michael Beer begonnen und durch den in Italien geschulten Johann Serro weitergeführt. 1748 konnte die Kirche geweiht werden. Sie erfüllt die liturgischen Anforderungen an eine Klosterkirche gleichermaßen wie an eine Pfarrkirche. Das ikonografische Programm der Deckenbilder illustriert das Thema der Lobpreisung Christi. Im Kirchenraum oder in den Flügeln der Residenz finden sich alle großen Künstlernamen der Zeit wieder. Die Kemptener Stiftskirche und Residenz dürfen zu Recht zu den bedeutendsten Baukomplexen des bayerisch-schwäbischen Rokoko gezählt werden.

Bringen Sie für den Eintritt in die Residenz bitte zusätzlich pro Person 2,50 Euro mit.

Busabfahrt für alle Tagesfahrten: Elisenstraße, am Alten Botanischen Garten, München

Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Abfahrtszeiten und haben Sie Verständnis für kurzfristige Programmänderungen.

Die Tagesfahrten kosten pro Vereinsmitglied 30 Euro, für Gäste 35 Euro. Wir bitten um rechtzeitige Überweisung, spätestens zwei Wochen vor der Fahrt, auf das Vereinskonto bei der LIGA-Bank: IBAN: DE08 7509 0300 0002 1756 90.



Studienfahrt
ABGESAGT

Kirchen und Klöster in der nördlichen Oberpfalz, Teil 2
Donnerstag, 02.07. – Samstag, 04.07.2020

Im Juli setzen wir die 2019 durchgeführte Studienfahrt in die nördliche Oberpfalz fort. Im Mittelpunkt stehen die großen Klöster Michelfeld, Speinshart, Waldsassen und auf der Rückfahrt Pielenhofen. Zwei Säkularisationen prägen die Kirchenlandschaft. Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstehen in mit der Rekatholisierung große und repräsentative Neubauten. Die bedeutendsten unter ihnen gehören zu dem ehemals reichsunmittelbaren Kloster Waldsassen. Seine Dimensionen und künstlerischen Qualitäten lassen nichts mehr von den alten Bau- und Ausstattungsidealen der Zisterzienser erkennen. Viele der Klosterbauten sind durch die Baumeisterfamilie Dientzenhofer errichtet. An der Ausstattung waren so bekannte Künstler wie die Gebrüder Asam in Michelfeld und Johann Schmuzer in Speinshart beteiligt. In der Bibliothek in Waldsassen haben Carlo Domenico, Bartholomeo Lucchese und Giovanni Battista Carlone und in der Jacopo Appiani gearbeitet.
Auch die Pfarrkirchen in der Stadt Weiden zeugen von einer wechselvollen Geschichte katholischen und evangelisch-lutherschen Glaubens. Um beiden Konfessionen gerecht werden zu können, wurden einige als Simultankirchen genutzt. In St. Joseph begegnet uns eine Jugendstilkirche, die teilweise von der Beuroner Schule beeinflusst ist. Herz Jesu, 1934 geweiht, gilt als letztes Werk des Münchner Architekten Otho Orlando Kurz. Sehenswert ist hier die einheitlich gut erhaltene Ausstattung aus der Zeit der Neuen Sachlichkeit. Auf der Rückreise beginnen wir mit dem Besuch der Kirche in Pfreimd, einer Wandpfeilerkirche in der Nachfolge der Münchner Michaelskirche, mit einer bedeutenden Stuckierung der Wessobrunner Schule. In Perschen kommen wir zur ältesten Pfarrkirche der Oberpfalz. Vor allem der Karner, ein Rundbau mit romanischer Monumentalmalerei von ca. 1165/70 ist sehenswert. Von hier geht es weiter nach Nabburg. Die mittelalterliche Stadtanlage ist mit einem weitgehend erhaltenen Mauerbering des 16. Jahrhunderts umgeben. Darin steht an höchster Stelle die gotische Pfarrkirche St. Johann Baptist und beherrscht bis weit ins Land hinein die Stadtsilhouette. Nach einer schönen Fahrt an der Naab entlang werden wir die ehemalige Zisterzienserinnenklosterkirche Maria Himmelfahrt in Pielenhofen sehen.


Programm
Donnerstag, 2. Juli

Michelfeld, ehemalige Benediktiner-Klosterkirche St. Johann Baptist
Speinshart, Prämonstratenser-Klosterkirche Maria Immaculata, Kreuzgang und Klosterdorf Weiden. Bezug der Hotelzimmer
Freitag, 3. Juli
Kappl, Wallfahrtskirche
Waldsassen, Zisterzienserinnen-Klosterkirche und Bibliothek
Weiden, St. Michael, St. Josef und Herz Jesu
Samstag, 4. Juli
Pfreimd, Maria Himmelfahrt
Perschen, St. Peter und Paul
Nabburg, St. Johann Baptist
Pielenhofen, ehemalige Zisterzienserinnenklosterkirche Mariä Himmelfahrt


Informationen
Die Fahrt findet ab 20 Personen statt, es können maximal 25 Personen mitfahren. Preis pro Person im Doppelzimmer: 260,00 Euro, im Einzelzimmer: 280,00 Euro Unterbringung im Hotel Stadtkrug, Wolframstr. 5, 92637 Weiden (Halbpension)

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